Dennis Christiansen – Arno Jensen, Nico Weinbrandt, Lasse Ingwersen, Benni Henningsen – Marvin Hansen, Lars Petersen, Jonas Friedrichsen, Jannik Andresen, Niklas Friedrichsen – Marcel Hansen

Eingewechselt: Thengis Wietzke, Kevin Detlefsen, Dominik Pascal Thomsen, Rene Weinbrand, Marten Christiansen

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 3:1 Lasse Ing. (Foulelfmeter), 4:1

 

Frühweihnachtliche Bescherung

 

Am Sonnabend war die SG 1 zu Gast in Enge, wo es gegen die Reserve der SG Langenhorn/Enge ging. Nachdem am vorherigen Wochenende eine bittere Derby-Niederlage hingenommen werden musste, ging es nun darum, den insgesamt guten Eindruck der bisherigen Saison zu bestätigen. Mit den Hausherren empfing uns ein Gegner, der gegen Mitte mit einem Unentschieden überraschen konnte, der aber bisher dennoch ohne Saisonsieg geblieben ist. Somit lag die Favoritenrolle eher auf der unsrigen Seite.

Jedoch konnte man von Beginn an erkennen, dass dies eine schwere Aufgabe werden sollte. Von der ersten Minute an agierten die Hausherren sehr druckvoll, was dafür sorgte, dass wir uns kaum befreien konnten. So kamen die Roten auch zur ersten Großchance nach einem starken Fernschuss, der nur noch von der Unterkante der Latte aufgehalten werden konnte. Diese Situation kann man getrost als Wachmacher bezeichnen, da nun auch unsere Mannschaft zu ersten Offensivaktionen kam, die jedoch alle eher ungefährlich waren. So entwickelte sich in dieser Phase ein offener Schlagabtausch, bei dem es auf beiden Seiten zu einigen meist aus Umschaltsituationen geborenen Gelegenheiten kam. Die beste Chance auf unserer Seite hatte Marvin, der mit einem Fernschuss nur noch am gegnerischen Schlussmann scheiterte.

In diesen Momenten entscheiden meist Kleinigkeiten über die Richtung des Spiels, so auch hier. Nach einem einfachen Ballversuch unsererseits konnten die Hausherren die Abwehr mit einem Steilpass, für den Stefan Reinartz die Packing-Rate geradezu erfunden hat, vollständig überspielen. So musste sich der gegnerische Offensivmann die Ecke nur noch aussuchen und schob zur Führung ein.

Wenige Minuten später kam es dann noch schlimmer, als der heimische Stürmer den Ball nach einer Unstimmigkeit zwischen Abwehr und Torwart an Dennis vorbeischieben konnte. Ein absolut geschenktes Tor, das Wirkung zeigen sollte. In der Folge war eine deutliche Verunsicherung zu spüren, die dafür sorgte, dass unser Spiel immer fahriger wurde. Das probate Mittel war wie schon letzte Woche nur noch der lange Ball, wodurch das Mittelfeld nahezu abgemeldet war.

Gerade als sich das Spiel wieder beruhigt zu scheinen hatte, kamen die Hausherren zu einer aussichtsreichen Freistoßsituation, aus der sich kurz vor der Pause das 3:0 entwickelte. Nachdem der Ball in die Mitte geflankt wurde, konnte ein gegnerischer Spieler den Ball unbedrängt ins Tor köpfen. So stand es zur Halbzeit 3:0. Ein Ergebnis, das sicherlich in der Höhe zu viel, jedoch durch unsere Einladungen absolut verdient war.

In der zweiten Halbzeit kam die Hoffnung auf die Wende dann nochmal zurück, als Jannik blitzgescheit einen Elfmeter rausholte, welchen Lasse wuchtig in der Mitte versenkte. Nun erlebten die Zuschauer ein offenes Spiel, indem wir nun auch zeitweilig mit deutlich strukturierterem Offensivspiel auftraten. So kam unsere Mannschaft auch zu einigen Großchancen, die Nico per Kopf und Jannik unglücklich auf der Linie nicht verwandeln konnten. Der Glaube war in dieser Phase noch nicht gebrochen.

Diese Aussichten konterkarierten die Gäste dann jedoch, als in der 66. Minute erneut eine Flanke die Entscheidung brachte. Man kann dieses Tor als maßgetreue Kopie des ersten Kopfballtores bezeichnen.

Danach war die Partie quasi gelaufen. Torchancen unsererseits gab es kaum noch, was daran lag, dass wir wieder in alte Muster zurückgefallen sind und schlussendlich auch dank Dennis noch froh sein konnten, in den letzten 20 Minuten nicht unter die Räder gekommen zu sein.

Insgesamt kann man von einem verdienten Ergebnis sprechen, das möglicherweise jedoch ein wenig zu hoch war. Wir luden den Gegner zu oft zum Toreschießen ein und gegen diesen Gegner rächen sich solche einfachen Fehler. Es gilt nun, in den kommenden Spielen den Faden wieder zu finden und vor allem spielerisch wieder Akzente zu setzen. Die erste Chance dafür haben wir am kommenden Sonntag, wenn es daheim gegen die Zweite der SG LAL geht.

Rune


Neuigkeiten rund um den TSV DAB

Aktuellste Berichte