Jonas "der hessische Habicht" Schmidt - Mika Lorenzen, Tjade Godbersen, Mika Meister - Jannik Biell, Tade Steffen, Jorge Sierks, Hauke Renger - Pascal Wuggazer, Keven Otzen, Thorben Petersen
eingewechselt: Finn Aretz, Jesper Petersen, Tillman Jensen, Christoph Kersten, Broder Brodersen
Tore: Fehlanzeige
klassisches 0:0 Spiel
Am Samstag kurz nach dem Mittag ging es für uns nach Hattstedt zum Tabellenschlusslicht. Das Hinspiel konnten wir durch zwei späte Tore mit 4:2 für uns entscheiden.
Wir wussten aber, dass wir auf einen gleichstarken Gegner treffen würden. Die Hattstedter hatten einen gesunden Mix aus Routiniers und Jungspunden auf dem Spielberichtsbogen.
Aufgrund von Torwartknappheit musste Jonas in sein altes Leben zurückkehren. Bevor er aus Dunkeldeutschland zu uns gekommen war, soll er Torwart gewesen sein. Lange konnte er es vor uns geheimhalten.
Doch in der Hallensaison kamen wir ihm dann auf die Schliche, nachdem er wie Prime Oli Kahn unseren Kasten saubergehalten hatte.
Und er sollte seine Sache auch heute sehr gut machen. Wie am Ergebnis zu erkennen, blieben wir schließlich ohne Gegentor.
Vorne konnten wir Thorben heute mal wieder von der Kette lassen. Bereits im Hinspiel hatte er mit zwei Toren erheblichen Anteil am Sieg.
Es entwickelte sich schnell eine ausgeglichene Partie, die ohne Höhepunkte blieb. Viel Kampf, wenig Ansehnliches.
Leider gelang es uns heute, wie bereits in der Vorwoche, nur sehr selten wirklich deutliche Torchancen herauszuspielen.
Das galt aber auch für die Gastgeber und so ging es folgerichtig torlos in die Kabine.
Der zweite Durchgang wurde mit zunehmender Spieldauer immer zerfahrener. Die Hausherren hatten leichte Feldvorteile, die sie aber nicht nutzen konnten.
Unserem Spiel fehlte es einfach an vielen Stellen an der nötigen Ruhe. Oft wurde einfach blindlinks mit dem Ball losgerannt und dann ist es in der Regel schwer den Ball auf dem holprigen Boden zu kontrollieren.
So sah unser Spiel dann auch aus. Kaum mal 2-3 Pässe fanden einen Mitspieler. Viel zu kopflos ging es eigentlich fast immer nur in eine Richtung, anstatt mal den Kopf hochzunehmen und den Ball wieder hintenrum laufen zu lassen.
Was man unseren Jungs aber nicht absprechen kann, ist der Einsatz. Jeder lässt sein Herz auf dem Platz und ackert so lange die Kräfte reichen. Auch wenn es nur mal 20 Minuten sind, hauptsache man hat alles gegeben.
Die beste Chance des Spiels, einen starken Distanzschuss, konnte Jonas sehr stark parieren. Auch wenn er es nach dem Spiel abtat, als wäre es eine Leichtigkeit gewesen.
Aufgrund der ungewöhnlichen Anstoßzeit waren wir dann rechtzeitig zur BuLi wieder zuhause. Auch nicht schlecht, aber braucht man nicht allzu oft.
broder